Freitag, 17. April 2015

Beijing my love - Eins

Hoffentlich wird das nicht 5 mal gesendet! Internetprobleme... Oder Zensur ;-)

Peking fasziniert und hält uns seit Tagen in Bann.

Unsere erste Unterkunft war ein WG-Zimmer in einem klassischen Wohnhaus, 18. OG, direkt an der U-Bahnstation gelegen, wo der Airport-Expresszug ankommt. Das Gebäude ist, für chinesische Verhältnisse, schon ziemlich alt - ich schätze so 20 - 30 Jahre, seitdem hat jedenfalls keiner mehr daran gearbeitet, der Hauseingang ist dreckig, Fahrräder mit dicker Staubschicht stehen im Gang und von zwei Fahrstühlen funktioniert nur einer, so dass man abends bei der Heimkehr ernsthaft Schlange stehen muss, um hochzukommen. In den Aussenfluren steht Zeugs herum, das jedem Brandschutzbeauftragten Alpträume machen muss und es riecht überall nach Katzenpisse. Auf das Treppenhaus trauen wir uns kein einziges Mal - die Phantasie traut diesem Ort grausliches zu. Aber das Zimmer selbst ist groß, hell und sauber und die Dusche heiß, in der Küche kann man sich nen Kaffee machen und Lage und Preis sind gut. Die Gastgeberin selbst treffen wir nicht, aber unsere Mitbewohner sind drei junge Leute aus Deutschland und Portugal, wahlweise studieren sie BWL oder international management oder irgendein Ingenieurswesen und machen natürlich Praktika bei irgendeiner internationalen Firma hier in Peking. Gegenüber eine schicke Mall inklusive Starbucks Café und vor dem Haus noch ein Strassenobstverkäufer und ein Tante-Emma-Laden in einem übriggebliebenen einstöckigen Gebäude.

Insgesamt ein hochgradig authentisches Erlebnis. So würde man hier wohl leben - zumindest als Student!

Das Wetter ist übrigens gut, blauer Himmel und die Schadstoffbelastung "healthy". Am dritten Tag zieht ein Sturm auf der moch zusätzlichen Sand aus der Mongolei bringt, 10% aller Einwohner tragen sinnlose Einweg-Mundschütze. Am Nachmittag kann man das zweite Wohnhaus von gegenüber kaum noch erkennen, wir sind ungewöhnlich müde und der Smogindex steigt auf über 200, "hazardous"!!!

Montag, 13. April 2015

Kulturschock: Peking - erster Tag

Danielas chinesisch wird leider noch nicht so gut verstanden, wir haben trotzdem ein sehr gutes Menü zusammenstellen können dank Fotos auf der Speisekarte. Dann haben wir noch "Wasser" bestellt - allgemeines Unverständnis - und dann wurden uns zwei Becher heißen Wassers ohne alles serviert - es wird sicher noch besser!

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Baños - Bäder

Baños (de las aguas de la santa Maria - oder so) heißt übersetzt Bäder, und baden tue ich hier den ganzen Tag, aber nicht in heißen Thermalquellen, die hier aus dem aktiven Vulkan kommen...  Sondern bei ca. 18°C morgens im Regen, dann in klammem Wetsuit in Wasserfällen beim CANYONING ("abseiling" über Wasserfälle) , oder danach auf Mountainbiketour in der Gischt des riesigen Wasserfalls! Und dann schließlich unter der lauwarmen Dusche im Hotel...

Hatte dafür heute nette Begleitung von einem Chilenen, Max Muster, kein Witz, sein Spanisch ist so lustig anders, dass ich immer zweimal nachfragen muss, vor allem beim Rauschen des Wasserfalles!

Obwohl es hier sehr schön ist, morgen früh geht es definitiv an die Küste! Genug von Bergen, genug von Regen, und Wasser nur noch salzig und mit Wellen bitte!

16.10.2014