Donnerstag, 18. Oktober 2012

Tentena - Lake Poso wie Trinkwasser...

Eigentlich muss ich noch von unserer Tour durch submontanen Regenwald von LIMBONG nach PULU PULU im Torajaland erzählen. Das war nervenaufreibend...

Aber schon wieder sind wir woanders, und die Erzählung dazu beunruhigt nicht so sehr wie das Grosse Abenteuer, das da hinter uns liegt:

Naja, irgendwie haben wir schon wieder Entfernungen unterschätzt, wollten uns nach einem Ruhe-/Waschtag nach ebendiesem Trip Richtung Norden orientieren, und haben auch wieder, möglicherweise zu voreilig, Verbindungs Flüge für Daniela gekauft.

Also sind wir in anstrengend gebirgigen 13h von Rantepao nach Tentena, an den Pososee in Zentralsulawesi. Hier ist im wesentlichen nichts. Aber Kirchen, viele Kirchen, nur eine Moschee, die morgens nicht weckend laut zu hören ist, und eine kleine Hindu Gemeinde aus dem Transmigratiosprogramm der siebziger Jahre. Plötzlich sieht man Haustempel wie auf Bali!

Dann gibt es einen tollen großen Wasserfall, der ein wenig Pamukkaleartig über Stufen durch tropischen Wald fliesst.

Und natürlich der Star, der See: Über dreißig km lang, 15 breit, bis zu 500 m tief. Viele endemische Arten.

Das Wasser hat Trinkwasserqualität!!! Ich bin noch nie in so einem klaren, und warmen, See geschwommen. Schon toll! Wie eine Badewanne sogar, so schön!

Und der Blick ist weit und die Wolken gross, die Kühe stehen glücklich zwischen den abgeernteten Reisfeldern herum. Wir bleiben noch einen Tag...

Ich lese ein Buch “The Ecology of Sulawesi“ und lerne, dass sich die Insel in ihrer komischen Form erst vor erdgeschichtlich kurzem vereinigt hat. Sehr interessant.




On the road again

Nach Zentralsulawesi...
Schwarzer Reis nach Torajaart im Bambusrohr mit Kokoswasser gekocht, mit Sambal.



Dienstag, 16. Oktober 2012

Für Ari und Moritz

Ne, is natürlisch die Daniela!!!

Oh, Mann, wir sind zurück von einem Höllentrip Trekking in Zentralsulawesi mit drei Nächten im Zelt, sowie einer unbeabsichtigt komfortabel beim Dorfvorsteher in Limbong, mindestens 30 km den einen Tag mit Gepäck auf Rücken und als i-Tüpfelchen der krassesten Truckfahrt meines Lebens heute, es war wahnsinnig, aber wir haben es bis auf Muskelkater und massiv pflanzenzerkratzte Arme hervorragend überlebt :-)

Später hoffentlich mehr dazu!

Danke für Comment, ihr seid also noch dabei!

Auf dem Foto Guide und Träger in der ersten Übernachtung. Wir hatten noch ein Zeltchen angeschafft...

Montag, 15. Oktober 2012

Für Ari und Moritz

Ne, is natürlisch die Daniela!!!

Oh, Mann, wir sind zurück von einem Höllentrip Trekking in Zentralsulawesi mit drei Nächten im Zelt, sowie einer unbeabsichtigt komfortabel beim Dorfvorsteher in Limbong, mindestens 30 km den einen Tag mit Gepäck auf Rücken und als i-Tüpfelchen der krassesten Truckfahrt meines Lebens heute, es war wahnsinnig, aber wir haben es bis auf Muskelkater und massiv pflanzenzerkratzte Arme hervorragend überlebt :-)

Später hoffentlich mehr dazu!

Danke für Comment, ihr seid also noch dabei!

Auf dem Foto Guide und Träger in der ersten Übernachtung. Wir hatten noch ein Zeltchen angeschafft...

Dienstag, 9. Oktober 2012

Zurück in Torajaland

<p>Der erste Ort, an den ich in Indonesien gereist bin! Ich bin wieder da, und es ist immernoch wundersch&#246;n!</p>
<p>I wish I was a Wasserb&#252;ffel...




Montag, 1. Oktober 2012

Radfahren in Singapur

Nicht wirklich fahrradfreundlich, aber ich bin happily 20 km abgefahren.

Der icecream cafe Latte mit bubbles drin rettete much vor Überhitzung.




Singapur

Singapur,
ich bin hier nur,
weil die Umstände mich dazu gezwungen haben.
Singapur,
britisch, malayisch, indisch, chinesisch.
Singapur,
ein Tigerstaat, eine Industrie- und Dienstleistungsnation von 5 Mio. Einwohnern.
Singapur,
ein Schock, ich war gar nicht richtig vorbereitet, gestern früh musste ich Saskia auf der 1 x 2 km großen Koralleninsel Gili Meno zurücklassen und wieder nach Bali reisen, heute früh bin ich hergeflogen, am Nachmittag habe ich meinen Pass und eine nicht ganz unbedeutende Geldsumme an einen „Agenten“ übergeben, so bekomme ich, ganz legal übrigens, ein neues social visa, nachdem die letzten zweieinhalb Wochen mit täglich neuen Wendungen ind Frustrationen schließlich den normalen Weg unterbunden und die Urlaubszeit mit Saskia gehörig mit Stress versetzt haben.
Singapur,
was wusste ich denn? „Gut zum shoppen“, hört man von allen Seiten. Ob ich da Stopover auf dem Hin- oder Ruckflug machen will, hieß es bei der Flugbuchung. Nein, dachte ich, auf dem Hinweg brauche ich nichts und auf dem Rückweg will ich schnell nachhause.
Singapur,
ist das nicht dieser Stadtstaat, wo man fürs Kaugummiausspucken verhaftet wird?

Aber was hab ich jetzt gesehen in.diesen Nachmittags- und Abendstunden?

Eine faszinierende Multikultigesellschaft, wieder so viel neues, little China, little India, ich bin nur zufällig reingestolpert, wieder so viel unbekanntes Essen zum ausprobieren!
Aber CCTV immer im.Einsatz. Autos werden rationiert! Am Zebrastreufen halten die wenigen Autos auch noch an!!! Unglaublicher Public Transport!

Münzen Singapurdollar, die zur Abwechslung mal wieder was wert sind, die man ausgeben kann! Ein Einkaufszentrum, Mustafa Shopping Mall, das ernsthaftig ALLES anbietet, was man sich vorstellen kann! Essen: alles, auch Dinge, die ich noch nicht kannte, und Elektronik, und Drigerie, und Sportartikel, und sogar das gesuchte elektronische Metronom! Nun, es ist eng gepackt, sehr eng! Und jetzt kommts: Es ist 24 h am Tag, rund um die Uhr, geöffnet, ich habe den Abend bis 24:00 dort verbracht, ein paar Kleinigkeiten, hochgradig Verbrauchs- und Gepäckorientiert natürlich, erstanden.

Und wirklich, die Staft scheint nicht zu schlafen, ich laufe noch am chinesischen Foodcourt vorbei, es ist ernsthaftig noch voller als um 20:00. Es ist heiß, 26°C sagt Google, aber mit Feuchtigkeits-Chill-Faktir fühlt es sich wie 30° an. Deshalb trinkt man auch Bier mit Eiswürfeln am Foodcourt und ich ziehe mir, weniger aus Appetit als aus Hunger und Neugier, noch einen Pancake mit Ei, Mais und Peanutsbrösel rein. Ich komme an einer unscheinbaten und von außen kaum einsehbaren Bar vorbei, darin junge Leute, erinnert mich an Neuneukölln auf asiatisch, schade fast, dass ich nicht teilhaben kann. Der Blumenladen hat azch 24h geöffnet, dafurr müssen die Blumen im Kühlschrank gelagert werden (zuhause dann auch?).

Trinke noch ein Dosenbier, das leuder immer teurer als das jeweilige Essen ist, in meunem Histel, wo ich für 26 singapurdollar, also immerhin 16,50 € untergekommen bin, und schreibe dies. Morgen Riesenprogramm: Nich die schönen Anteile der Stadt (die Hafenfront...) sehen, ins Art Museum (wow, ja, Kultur!), euventlich ja auch noch in den Zoo, noch ne neue Outdoorhose shoppen (ehrlichgesagt, fast alle meine Klamotten geben nach drei Monsten Dauergebrauch jetzt einfach auf, sie werden morsch, und gehen an unpassendsten Stellen spontan kaputt), dann bovh den Pass, und erstmal zurück nach Bali, wo ich Daniela hingebucht habe, hoffentlich in Punktlandung treffen wir beide uns am Flughafen!
Muss erstmal die Beine kurz hochlegen und weiterplanen.

Ich schlafe in so nen Bunkbeds, also so Abteilbetten, mit eigenen fünf Wänden, bem Rollo und Universalsteckdose, finde ich ziemlich cool!