Sonntag, 26. April 2015

Wuhan

Das ist der Ort, in dem uns nachts unser Liegewagen-Bus ausspuckt. Es ust angenehm warm. Mit Taxi, dem wir die Adresse auch chinesisch auf dem Handy hinhalten, finden wir irgendwie das dunkle Hostel. Wie immer, wenn man in der Nacht anlandet, denkt man "Wo zum Teufel sind wir hier gelandet!?". Unser Telefonjoker, nämlich dass die Hostelleute dem Taxifahrer den Weg erklären, funktioniert nicht: Das Hostel geht gar nicht erst ran... Der junge Mann ist auch erst durch Schütteln zu erwecken. Es folgt eine anstrengende Konversation via "Baidu-Translator", ich bin relativ unerfreut, denn was wollen wohl zwei Frauen mit Rucksäcken die um ein Uhr anlanden und schon ihren Namen in der Reservierungsliste entdeckt haben? Am nächsten Morgen wird er peinlich betreten sein, und ja, den Alkohol roch ich doch diskret auch. Wenn ich als Notärztin nachts so schlecht klarkäme, na gute Nacht!

Aber dann haben wir doch ein ganz cooles Zimmer in einer großen Jugendherberge, am nächsten Tag kann man super in dem zugehörigen Café abhängen, Cappuccino und chinesisches Gemüse essen, man soricht auch wieder englich, und kurz öffnet sich auch die grosse Firewall und man kann gmail abrufen. Im Hof hängen tibetische Gebetsfahnen und die Herberge erscheint für chinesische Verhältnisse als ein subversiver Ort. Vielleicht ust ihr Wifi generell vpn-gepimpt?

Nebenan ist die Kunstakademie, trotz 5 Millionen Einwohner bleiben die ausgestellten Werke sehr naiv. Auf eine Beschriftung, Name oder Autor, scheint Grundsätzlich verzichtet zu werden. Nett ist aber, dass eine junge Frau uns herumführt, denn eigentlich startet die Exposition erst am Folgetag. Es interessiert sich auch sonst niemand dafür... Die Konversation läuft auf ihrer Seite über den Baidu Translator und von uns nur über einzelne Worte, ich rede jetzt hier grundsätzlich deutsch und mache dazu alle erdenklichen Verrenkungen, Daniela spricht satzweise chinesisch aber die Leute sind wirklich derartig pingelig mit ihrer Aussprache, dass sie grundsätzlich nichts verstehen... Hier in Wuhan sehen wir auch den letzten westlichen Touristen - und verlassen die Stadt vua Schnellzug nach Westen zum "Tor zum Yangtse" - Yichang.

Freitag, 24. April 2015

Aufgrund rechtlicher Verpflichtungen in Bezug auf lokale Gesetze...

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Donnerstag, 23. April 2015

Live-Blog: Soft-Berth

Man hielt es für einen Schreibfehler.... Unsere erste Überland-Nacht-Busfahrt!!! Bequem!

Wandertag - Huang Shan, die gelben Berge

1,3 Milliarden Chinesen sind auf Wandertag im Elbsandsteingebirge. Und es ist noch nicht mal Wochenende oder Feiertag.
Wir sind anticyclisch gefahren und kamen aus Norden erst am Nachmittag aufden Berg. Es war eher leer und auch ohne Buchung bekamen wir noch ein (8-Bett)-Zimmer, welches wir nur gestern nacht mit einer Chinesin teilen mussten, welche nicht ein Wort an uns richtete - nicht das übliche Traveler-Woher komnst du wohin gehst du. Nichts. Doch, sie sprach englisch. Überhaupt ist man sehr rücksichtslos, man drangelt sich gerne vor, auch mit Ellenbogen, wer hier zurücksteht ist selbst schuld, so will es wohl die vorwärtsschreitende Wirtschaftsmacht. Und ich selbst hielt mich für unhöflich!

Schön ist es trotzdem... Und die Treppen mitten in der Wand konnnen so nur Chinesen bauen. Man macht sich besser keine Gedanken uber TÜV! Nur am zweiten Tag Nachmittag werden die Massen unerträglich - wir fliehen Richtung Yangtze!

Eine neue Liebe: Nanjing

"Zwei Tage sind sicher nicht zu viel..." sagt der Reiseführer und hat Recht. Eigentlich sind wir nur auf der Durchreise, da wir tatsächlich kein direktes Zugticket bekommen haben. Wir bleiben noch eine zweite Nacht und erleben im Vergleich zu Peking eine bessere Kommunikation mit den Menschen, mehr Grün, mehr Platz, und allgemein ein Gefühl von Lebensqualität. Es sind trotzdem 4 Millionen in der alten Hauptstadt. Süd-stadt, Nan-jing, vs. Nord-Stadt, Bei-jing...

Peking: Hier waren wir natürlich auch!

War gut, gehörte natürlich dazu: Verbotene Stadt und die große Mauer.
Aber das interessantere an China sind andere Impressionen...

Public Toilets

Die Restaurants haben dann auch mal keins, aber dafür gibt es an jeder Ecke offentliche Toiletten. Gott sei Dank sind die meistwn mit privaten Kabinen - so gleichgeschaltet sind wir noch nicht!!!