Mittwoch, 15. August 2012

Epilog

Ich warte in Bau Bau im Operation Wallacea Basishotel auf mein Schiff und esse.

Ich bin wieder alleine.
Wenn man von dem sterbenden Katzenbaby absieht, das mein Hühnchen-Stück entweder noch nicht oder nicht mehr essen kann, und in reiner, offenbar verzweifelter Kontaktsuche nun schon mehrfach auf meinem Fuss Platz genommen hat, so dass ich ausnahmsweise die Übertragung von Parasiten und weiteren Krankheiten auf mich gewähre. Dabei ist Regel Nummer Eins bei diesen Tierchen doch das Ignorieren, sonst endet man als Tier-Messi mit 723 Katzen in einem Haus.

Plötzlich ging alles sehr schnell: Gestern Mittag zurück aus Camp Lapago, wegen Visaangelegeheiten soll es doch schon heute früh um 7:00 losgehen und am selben Tag mit Speedboat nach Kendari! Ich packe und wasche noch schnell, denn nach fünf Tagen im Dschungel mit tagsüber Schwitzen und nachts kalten 16°C Klammheit nimmt meine Kleidung einen sehr eigenartigen Geruch an, der sich auf keinen Fall mit den sauberen Dingen vermischen darf. Abends Abschlussvorträge und dann doch tatsächlich die gemunkelte „Party“, wegen Ramadan noch immer etwas verstecktes und heimliches Biertrinken auch der Einheimischen Staffmitglieder. Es ist , leider war ich ja erst seit Woche 5 dabei und zunachst im Northcamp ausser Reichweite und dann mit dem Beinbruchigen beschäftigt, so dass ich die Leute eben doch erst seit 14 Tagen kenne. Ich schaffe drei 600 ml Bintang-Biere und bin um 2:00 im Bett, was absoluter Rekord ist, latsche aber im Stockdunkeln auch erstmal an meinem Haus vorbei. Ich entscheide mich dagegen, meine Leber zusätzlich mit dem Abbau meiner Doxycyclin-Malariaprophylaxe zu belasten und wache tatsächlich mit einem nicht ganz klaren, aber schmerzfreien Kopf um 4:30 von der Rucksackpackenden Housemate auf (macht nichts, denn um 4:45 ruft ja auch schon die Moschee zum Gebet).

Wieder alles in den Sack gestopft, Kaffee, Frühstücks-Donut, Verabschiedung, Verabschiedungsfotos, ab in das Auto mit Dr. Yudi, meinem Mitdoktor, Ingar, indonesische Herpetologin und Peter, meinem wohlbekannten Herpetologen. Aufgrund unserer AnschlussFlüge bzw-Fähren fahren wir schon einen halben Tag vor allen anderen ab.

Peter hat zu allem und jedem eine Geschichte, weiß eigentlich alles über jede ausgefallene Tierart, am meisten natürlich über Schlangen, eigentlich schweigt er nie. Er hat Stories über jeden Zoo der Welt zur Hand, er hat sie tatsächlich auch fast alle besucht. Auch unsere Berliner Zoos natürlich, die offenbar eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen beherbergen. Er hat selbst in verschiedenen amerikanischen Zoos gearbeitet, Bronx-Zoo und St.Louis, wenn ich mich recht erinnere, er hat die halbe Welt auf der Suche nach „Herps“ bereist. Sein Herzblut ist in Guyana geblieben (das mir übrigens ebenfalls von Operation Wallacea angeboten wurde) in einem Cayman-Projekt im Indianer-Dschungel, bis er aus letztlich unklaten Gründen aus dem Land ausgewiesen wurde und alles zurücklassen musste. Jetzt, mit Ende Fünfzig, fitter als die meisten meiner Schoolkids hier und insgesamt ein Mensch mit scharfem Verstand, erstaunlichem Erinnerungsvermogen und Witz. Den ich häufig nicht verstehe, denn es ist englisch, amerikanisches Englisch. Und, er redet leider ununterbrochen, meistens eben von sich selbst. Heute wahrend der Autofahrt mache ich mir daher einen stillen Witz daraus, mit meiner Stoppuhr die Zeit zu nehmen, als er mal längere Zeit schweigt... Trotzdem mich Schlangen und Eidechsen bislang nicht über die Maßen interessiert haben, hatte er doch in unseren Dschungelcamps in North Buton bzw. in Lapago immer die längsten Strecken abzulaufen, so dass ich in beiden Camps eigentlich täglich hinter ihm hergetrottet bin und dabei eine Menge gelernt habe, unter anderem kann ich jetzt mehrere Schlangen- und Eidechsenarten voneinander unterscheiden und wir haben in North Buton sogar die so schöne wie giftige Waglers Pit Viper gesehen (Fotos sobald WLAN...). Die 4,7 m lange Python habe ich leider verpasst.

In BauBau angekommem, soll ich gleich das Ticket kaufen gehen, die Flugreisenden steigen in ein anderes Auto um. Wieder Verabschiedung, Dr. Yudi sehe ich auf Facebook wieder, aber als ich mich von Peter verabschiede, rührt es mich zu peinlichen nur ganz knapp unterdrückbaren Tränen.

Inzwischen ist 13:00, ich sitze im Schnellboot und lerne wieder indonesisch mit unendlich schnulzigen Karaoke-Lovesongs, die mich ehrlichgesagt zu noch ein paar jetzt zugelassenen Tränen rühren. Ach, wie können einem doch Orte, Situationen, Menschen so schnell ans Herz wachsen! Oder ist es nur das Wissen, dass ab jetzt wieder alles ungewiss ist, wieder ein Abschnitt von gerade erst erarbeiteter Gemütlichkeit vorbei ist?

Die Klimaanlage ist kalt, ich werde mich in den noch kurzfristig erstandenen Sarong wickeln und ein wenig schlafen. Bald lade ich wieder Fotos hoch, denn die nächsten Tage werde ich in  meinem sehr ordentlichen 35-€-Hotel mit langweiligem WLAN-Luxus im Zimmer mit Pizza verbringen.





Freitag, 10. August 2012

Evacuation!

Vorgestern hatte ich richtig Stress! Total brutalen Stress - ich musste evakuieren gehen!

Am Vorabend kommt die Nachricht durch: Morgen früh soll ein Mädchen aus einem Dschungel-Nodecamp zurück ins Village kommen, sie kann nicht in der Hängematte schlafen, sie hat Brustschmerzen. Häh? Na gut, ich kenne sie schon, sie hat gastroösophagealen Reflux, Sodbrennen, ich hab sie vor zwei Tagen gesehen, was kann nur so schlimm sein?
Also am nächsten Tag, um 9:00, zwei Stunden nach dem geplanten Termin, macht sich die Gruppe im Nodecamp in Lapago auf den Weg, es ist eine Stunde durch den Urwald zu laufen bis zur Strasse. Wir treffen sie im Rendezvous-Verfahren auf halbem Weg. Plötzlich sind es übrigens zwei Mädchen, die zu mir evakuiert werden müssen, und eine von denen wird bereits in zwei über einen Baumstamm gestülpten Sarongs von den Lokals getragen!!! Ich werde nahezu nervös! Weiterhin keine medizinischen Infos...
Ich laufe 30 min. mit vier Guides in den Wald hinein, wir sind schnell und konzentriert, und ich freue mich heimlich über diese Möglichkeit, mich zu  bewegen, hoffe, dass wir noch eine Weile brauchen, bis wir die schwer  gehandicapten evakuierungswürdigen 17jährigen treffen, deren Probleme ich hoffentlich als Lapalie betrachten werde.

Tatsächlich treffen wir bald schon die erste Gruppe, das im Sarong getragene Mädchen, sie sitzt auf einem Baumstamm und würgt. Zeit für die Anamnese, sie kotzt seit gestern Nachmittag, hat wässrige Durchfälle und konnte seitdem keinerlei Flüssigkeit mehr bei sich behalten. Meine klinische Untersuchung beschränkt sich auf Pulsmessung: 110. Immerhin! Aber ich bin froh, die Erkrankung kenne ich schon, sie hat sie aus unserem Dorf mitgenommen. Ich hab es schon bei neun Leuten gesehen und ich bin mir zu 95% sicher, dass es innerhalb von 24 h vorbei ist. Ich ignoriere großzügig, dass sie zwischendurch angeblich keine Luft mehr bekommen hat, momentan atmet sie ruhig.

Inzwischen kommt auch die zweite Hälfte der Truppe an, das zweite Mädchen läuft zwar, hat aber zwei Stunden für die 30-Minuten-Strecke gebraucht. Sie übergibt sich zwischendurch auch, das Grundproblem war aber ein anderes, wie schon gesagt. Oder hat sie sich auch angesteckt? Der indonesische Doktor übergibt mir die Patienten, natürlich hat er auch schon intravenös verschiedene Medikamente verabreicht. Der Doktor ist besorgt, er spricht von Evakuierung und Diagnostik in die nächstgrößere Stadt via Flugzeug von dem zweiten Mädchen. Ihr hat er unter anderem ein schönes Schmerzmedikament: Tramadol... Ach, dann weiß ich auch, warum ihr übel ist. Wegen der Schluckschmerzen isst und trinkt sie auch seit Tagen nicht mehr richtig.
Schliesslich kann auch sie nicht mehr weiter. Wir sind seit einer Stunde unterwegs, und in dem Tempo noch zwei Stunden von der Strasse entfernt. Die Träger sind sicher schon lange am Ziel. Ich ordere sie zurück. Sie tun mir ehrlich Leid, die Statur der niedlichen siebzehnjahrigen Halbjamaikanerin erinnert mich an die tennisspielenden Williams-Schwestern. Sie kriegen es trotzdem gut hin, in gut 20 Minuten sind wir raus aus dem Wald und erst ganz am Ende reißt einer der Sarongs.

Gegen 13:00 kommen wir endlich im Dorf an, die Mädels beziehen Quartier in meinen zwei Klinikbetten, bekommen Medikamente zu schlucken, und schlafen erstmal. Nach einer Stunde zwinge ich sie, eine orale Rehydrierungslösung zu trinken. Das Erbrechen/Durchfallsmädchen ist bereits über den Berg! Nichts da mit intravenöser Flüssigkeit, ich werde mich hüten! Das ist meine ultima ratio - mehr kann ich ja auch gar nicht machen...

Die andere hat noch immer so starke schmerzen. Omeprazol reißt es nicht. Und wie sie leidet! Ganz schlecht. Hier muss Ablenkung und Aufmunterung ran, ich hole die Ukulele, mache mich zum Horst, aber die andere kann ein paar Lieder und wir singen, der begleitende Lehrer stimmt mit ein und die Gesamtstimmung steigt, während das Schmerzempfindungsniveau sinkt.

Am nächsten Morgen wecke ich die Mädels um 6:30, bin ja selbst schon seit 5:30 spazieren, die Welt sieht schon freundlicher aus, und am FrühstücksTisch in ganz kleiner Runde (Bats- undButterflies-Team sind schon auf Morgenrunde, also sind nur Ich, Adele - meine roommate, der Lehrer und die Mädels überhaupt im Village) kommen die wahren Probleme ans Licht: Warten auf die Abitur-Equivalent Prufungsergebnisse, wird es für Oxford reichen, die eigenen Ansprüche etc. Ich erkenne meinen eigenen Protektionismus, der Gott sei Dank jedes Jahr weniger wird und fühle mich bekräftigt in der Annahme, dass hier ein primär psychosomatisches Problem vorliegt.
Nur so viel: Später an diesem Tag konnte ich noch ein Benzodiazepin zum Einsatz bringen. Für sie natürlich, nicht für mich. Obwohl ich auch schon schlecht schlafen konnte, weil ich nämlich innerlich die möglichen und aufgrund mangelnder diagnostischer Möglichkeiten nicht mit Sicherheit auszuschließenden Differentialdiagnosen dieses Brustschmerzes durchging.

Die Schwelle, einen vollapprobierten Arzt zu sehen, ist einfach zu niedrig hier. Ich werde mit allerlei Dingen belästigt, die keinerlei Aufregung wert sind. Ich muss immer an meinen Vater denken und verschreibe Bettruhe und viel trinken...

Dienstag, 7. August 2012

Macaques in the fog

Nächster Tag. Sechs Uhr morgens, ich bin mit Jocelyn verabredet, Canadierin, Dissertations-Studentin as well. Bin seit Stunden halb wach halb schlafend, habe Halsschmerzen und fühle mich generally weak, die Nase läuft (nur weil es so heiß ist trocknet sie sofort wieder). The doctor is ill!

Trotzdem breche ich auf, Paracetamol will do. Wir fahren 10 min. mit Auto, steigen aus, zwei Lokals begleiten uns. Wir müssen die Affen erstmal finden. Also sie tun das. Jocelyn erstaunlich planlos. Ein Guide verschwindet, wir steigen mit dem anderen auf einem kleinen Pfad einen Berg im Regenwald hinauf. Es ist halb sieben, die Temperaturen sind zwar noch angenehm und die Sonne kann uns ja nie direkt treffen, trotzdem schwitzt man enorm hier. Nur noch 15 % übrig zum Aufsättigen, dann haben wir 100 % Luftfeuchtigkeit. Ich bin kurz vorm Kollabieren, da erreichen wir den "sleeping tree". Und siehe da, etwa dreißig Makaken tropfen die Lianen an dem mächtigen Feigenbaum herab.

Die Beobachtung beginnt. Jocelyn schreibt das sichtbare Verhalten der Makaken auf. Leider sieht man nur wenig, denn es sind so viele Bäume zwischen uns! Die Gruppe bewegt sich weiter, es wird immer das Verhalten pro zehn Minuten aufgeschrieben. Ich denke, ich bin Konrad Lorenz oder Eibl-Eibesfeld oder noch besser Diane Fossey, was für ein spannendes Buch und Film, Gorillas im Nebel.
Allmählich aber wird mir aber langweilig... Die groomen sich ja die ganze Zeit! Oder essen! Oder laufen! Oder resten! Sie sind infants, juveniles, females oder males, ja, ich kann sie jetzt in der Hinsicht auch schon voneinander unterscheiden! Ein-, zweimal läuft ein Individuum ganz nah an uns vorbei - ein accident quasi - die Kamera ist dann natürlich nie einsatzbereit... Und ich bin leider unfit. Ich setze mich immer öfter hin statt auf die lieben Primaten zu gucken. Schließlich breche ich ab, nach drei Stunden schon, ein Guide begleitet mich zur Strasse, wir rufen ein Car via Funkgerät, und ich packe mich zuhause ins Bett.

Jocelyn wird noch bis 15:00 unterwegs sein, während ich mich zu der Entscheidung beglückwünsche, doch keine Verhaltensforscherin geworden zu sein...

38,2 ° C

38,2°C - Hierbei handelt es sich nicht um irgendjemandes leicht erhöhte Körpertemperatur. Es war die Lufttemperatur auf dem Boden vor unserem so genannten "Restaurant" um 13:00. Im Schatten waren es nur 30°C. Erst am späten Nachmittag schoben sich ein paar Wolken vor die Sonne, auf indonesisch übrigens "mata hari", kommt das jemandem bekannt vor? Ich bin schon adaptiert. Ja, es war ein sehr heißer Tag, aber die Hitze fühlt sich nicht mehr so brutal an wie vorher. Trotzdem, um 12:00 auf die schattenlose Strasse treten, das drückt mich auf den Boden.

Habe den Tag mit dem Butterfly-Team verbracht. Butterflies mögen gemanschte vergärende Bananen. Oder auch nicht, wie die eher geringe Ausbeute der Fallen im Urwald vermuten lässt. Vielleicht sollten die Fallen noch einen weiteren Tag vor sich hingären oder sollte man doch noch Sprite hinzufügen? Butterflies ziehen wohl auch nur nette Leute an, so wie Emma, die Dissertation-Studentin ist (nach 2 Jahren Studium) und Nathan, der ihr Betreuer ist, selbst erst 21 und noch letztes Jahr als Dissertation-Student mit OpWall hier, der gerade sein "degree" beendet hat, in seinem Fall also den Bachelor in Geografie. Dann ist noch ein Volunteer dabei, Shaun, der Biologie studiert. Die Volunteers können in alle Projekte mal so reinschnuppern.  Am Vormittag checken wir Fallen und am Nachmittag sind wir mit drei Schülerinnen, die sogar schon 17-18 Jahre alt sind, unterwegs, laufen ein „Transect" ab, stoppen alle 400 m und identifizieren die innerhalb von 10 m an uns vorbeifliegenden Butterflies. Ja, ich weiß, Schmetterling, aber das Wort geht mir gerade nicht so runter. Kupu-Kupu, könnte ich noch zu ihnen sagen. Kupu heisst Ohr. Es geht ins Farmland hinter unserem Dorf Labundo-Bundo, von dem ich nur die hindurchführende Strasse kenne, die gleichzeitig die Nord-Süd-Verbindung unserer Insel ist und an der eben alle 30 Häuser des Dorfes liegen.
Das Farmland ist eine "highly disturbed area", wir vergleichen das Butterfly-Aufkommen in Anzahl und Artenvielfalt hier mit dem im pristine rainforest.

Leider Krieg ich grad keine Fotos hochgeladen...

Samstag, 4. August 2012

Canopy Access

Der Beinbrüchige ist heute abgereist.
Auch keine neuen Fälle der Gastroenteritis-Epidemie (immerhin 9 Erkrankte, und ich wurde um halb 2 aus dem Bett geholt). Gerade auch keine Schüler anwesend. Endlich Entspannung ;-)


Mittwoch, 1. August 2012

BauBau

Mein Standort um 22:52 am 1. 8. Baubau, Indonesien http://m.google.de/u/m/xyWz6f

Irgendwie das Ende der Welt, für mich aber “die Stadt“, es gibt Bier, was ich nicht vertrage, sowie Batterien und Obst, aber leider auch Ärger und mäßig erfolgreiches Socializen mit mindestens zehn Jahre jüngeren Engländern. Manche Themen hat man einfach irgendwann durch. Mit den einzelben Individuen finde ich eine Basis, mit der Gruppe irgendwie nucht, aber die haben jetzt auch mehr oder weniger jeden Abend gwmeinsam im Dschungel gehockt. Und dann schicke ich wohl den mit der Fraktur nachhause. Fühle mich wie Buhmann, wobei das natürlich mein intrisisches Problem ist.

Nach Möglichkeit poste ich in Zukunft nur noch die positiven Erlebnisse.

Canopy-Access auf angeblich 45 m Höhe geplant für Samstag, zum Beispiel. Vielleicht sogar Canopy-overnight. Civets. Cuscus. Und Tarsiers. Yeah.

Fotos Buton Utara

Ein paar Fotos halt...
Habe Heimweh.
Wir sind heute wieder nach BauBau gefahren und machen Verlaufsrontgen